Methodik

Wie wir Marktwerte berechnen

Jeder Rechner auf myfairvalue.de folgt demselben dreistufigen Prinzip: Daten sammeln, Verzerrungen herausrechnen, eine realistische Spanne ableiten. Die konkreten Bewertungsverfahren unterscheiden sich je Assetklasse — das Grundgerüst nicht.

Schritt 1

Datenerhebung

Wir erfassen laufend aktuelle Inserate und, wo verfügbar, amtliche Referenzdaten aus dem jeweiligen Markt — etwa Gebrauchtrad-Inserate auf gängigen Plattformen oder Immobilienangebote und Bodenrichtwerte. Je Vertical entstehen so tausende Datenpunkte, die kontinuierlich aktualisiert werden.

Schritt 2

Bereinigung

Rohdaten aus dem Markt sind verzerrt: Verkäufer inserieren zu hoch, Mehrfach-Inserate verfälschen Stichproben, gewerbliche Anbieter mischen sich unter private. Wir filtern Duplikate, erkennen unrealistische Ausreißer und rechnen bekannte Verzerrungen wie überhöhte Angebotspreise gezielt heraus.

Schritt 3

Bewertungsmodell

Aus den bereinigten Daten leitet ein assetspezifisches Modell den Marktwert ab — bei Fahrrädern etwa über Alterskurve, Komponenten und Markenfaktor, bei Immobilien über eine Kombination aus Sachwert-, Vergleichswert- und hedonischem Verfahren. Das Ergebnis ist nie ein einzelner Preis, sondern immer eine Bandbreite.

Schritt 4

Laufende Kalibrierung

Wir vergleichen unsere Schätzungen regelmäßig mit tatsächlich erzielten Preisen und justieren die Modelle nach. So bleibt die Bewertung auch bei sich änderndem Marktumfeld belastbar.

Transparenz

Was unsere Rechner nicht sind

Unsere Wertspannen ersetzen kein Gutachten und keine notarielle Verkehrswertermittlung. Sie bieten eine datengestützte Orientierung, die auf statistischen Mustern im aktuellen Marktumfeld beruht. Bei Immobilien etwa kann ein amtliches Sachverständigengutachten weiterhin sinnvoll sein, insbesondere bei Erbschaften, Scheidungen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen — unser Rechner liefert dafür einen fundierten ersten Anhaltspunkt.